Ronda ist auf einer Hochebene von 780 Metern gelegen, im Suedwesten der Provinz Malaga.
Die Stadt hebt sich durch ihre am Rande des Abgrundes erbauten Haeuser,
"die haengenden Haeuser des Tajo" genannt, hervor, ebenso wie durch die fuer
Ronda typischen Haeuserfassaden mit ihren Fenstergittern und die zahlreichen Gutshaeuser
mit ihren heraldischen Schildern.
Die beneidenswerte geographische Lage (der Schutz der Berge mit Steilhaengen und
Schluchten und die daraus resultierende Unzugaenglichkeit und Abgeschiedenheit)
macht die Stadt zu einer natuerlichen Festung; die drei Stadtmauern mit ihren
Fetsungstuermen verleihen ihr zusaetzlich einen militaerischen Touch.
Ronda wurde 1485 durch die Katholischen Koenige erobert; dies fuehrte zu einer
Neuordnung der Kultur und Physiognomie der Stadt. Die fuer Ronda typischen
und sinnbildlichen Monumente, die "Puente Nueva" (Neue Bruecke) und die
Stierkampfarena (Plaza de Toros) wurden jedoch im 18. Jahrhundert erbaut.
Im 19. Jahrhundert entsteht das romantische Bild der Stadt mit ihrem Raeuber- und
Banditentum und der Stierkampfkunst. Der kulturelle und traditionelle Reichtum der Stadt
ist vielseitig, und in dieser Mannigfaltigkeit liegt die Attraktivitaet des heutigen
Ronda.